• header_ask1.png
  • header_ask2.png
  • header_ask3.png
  • header_autobahn1.png
  • header_autobahn2.png
  • header_kita1.png
  • header_kreuz1.png
  • header_kreuz2.png

Pfingsten - Gottes Geist im Wirken der Menschen


Im Kirchenjahr gibt es drei große Feste: Ostern – Pfingsten – Weihnachten und – als höchsten evangelischen Feiertag – Karfreitag. Das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi ist der Anlass für die kirchlichen Feste, von denen das Pfingstfest deutlich im Schatten der anderen Gedenktage steht und öffentlich kaum mehr wahrgenommen wird. Für viele Menschen sind es einige arbeitsfreie Tage bei hoffentlich gutem Wetter, die sich evtl. für eine Kurzreise eignen. Es gibt auch nichts Gegenständliches, Figürliches, Anschauliches, was einen auf das Pfingstfest einstimmen könnte: Kein Hase, kein Kreuz oder Weihnachtsmann, keine Kerzen ...

Pfingsten ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „geistliches Fest“, denn inhaltlich geht es um die Ausgießung des Hl. Geistes, darum, wie Gottes Geisteskraft die Menschen berührt, zum Guten bewegt und Gemeinschaft zwischen jenen stiftet, die die frohe Botschaft von der Menschenfreundlichkeit Gottes mit Leben zu füllen versuchen. Der Geist Gottes ist unverfügbar. Man kann ihn nicht ergreifen, sondern nur empfangen. Wir können um ihn bitten und dafür danken, dass er immer noch unter uns wirkt. Zum Beispiel dort, wo Menschen aufeinander achten und solidarisch sind, da, wo sie sich hilfreich einsetzen für andere und unsere Welt, ohne Würde zu nehmen, dort, wo Unrecht und Schuld benannt werden – auch im Raum der Kirche – und man sich ernsthaft bemüht, das Leid der Opfer zu sehen und ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen, dort, wo sich Gemeinschaften um Themen bilden, die Menschen wirklich angehen und in der Tiefe berühren.
Der Hl. Geist Gottes mag dort spürbar sein, wo das Leben gewürdigt und gefeiert wird, da, wo Trauer, Angst und Freude miteinander geteilt werden, dort, wo sich eine bedrückende Situation öffnet und neue Wege aufscheinen ...

All das kann man als „normales menschliches Verhalten“ ohne spirituelle Deutung verstehen. Man kann all das und alles Gute aber auch aus der vermeintlichen Selbstverständlichkeit herauslösen, dankbar werden und als Wirken des Hl. Geistes verstehen. Man kann beginnen zu staunen und hinter dem menschlichen Einsatz das Wirken des menschenfreundlichen Gottes vermuten, ja erhoffen. Beweisen läßt sich das nicht. Aber wenn wir das Erleben von Gutem in dieser Weise deuten, spannen wir den inneren Rahmen weiter. Der Horizont unseres Lebens wird dann größer. Es wird etwas leichter, darauf zu vertrauen, dass unser Leben auch von Kräften getragen und begleitet wird, die sich unserem direkten Einfl uss entziehen und uns doch mit der Quelle des Lebens und untereinander verbinden.

Vielleicht wird für Sie von diesem wohl eher leise wehenden und zart berührenden Geist etwas spürbar. Ich wünsche es Ihnen, -- an diesem Pfingstfest oder auch zu ganz anderen Zeiten. Wie gesagt: „Er ist unverfügbar!“ -- und trotzdem glauben viele Menschen, dass er die Kraft ist, die Gottes Liebe entspringt und echte Gemeinschaft begründet.

Herzlich
Ihr

Volker Hülsdonk, Pfarrer
 

Losung

Donnerstag, 20. Juni 2019
Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.

Termine

22 Jun. 2019
10:00 - 11:30 Uhr
Tanzmäuse

23 Jun. 2019
11:00 - 11:45 Uhr
Gottesdienst

23 Jun. 2019
19:30 - 22:00 Uhr
Tanzkurs

24 Jun. 2019
10:00 - 11:00 Uhr
Gymnastik

evangelisch logo

evTermineLogo

ekd logo