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Andacht

Sonntag, 29.03.2020 / 5. Sonntag der Passionszeit - Judika

 

Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor.

So lasst uns nun zu ihm  hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt sondern die zukünftige suchen wir.  Hebr. 13, 12-14

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Die Gnade unseres Herrn und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen

Liebe Gemeinde,

da sag mal einer, die Bibel sei nicht aktuell...

Jesus draußen vor dem Tor

allein - isoliert - Sicherheitsabstand - wir kennen das aus diesen besonderen Tagen. Was macht das Alleinsein mit uns? Einsam, hilflos, ängstlich auf der einen Seite, kreativ, erfinderisch, solidarisch oder auch entsolidarisiert, um uns selbst besorgt auf der anderen Seite.

Lasst uns hinausgehen

lasst uns - also gemeinsam, nicht allein, zu ihm, nicht jeder für sich in einer Blase, die Sicherheit vermitteln soll, aber Isolation bedeutet. Also gemeinsam im Geiste.

Seine Schmach tragen

einer trage des anderen Last, nicht jeder für sich, Rücksicht auf den Anderen, mitdenken für den Nächsten, mitsorgen für den Schwächeren.

Wir kennen Katastrophen nur bei den anderen. Unwetter, Waldbrände, Bergrutsch, Erdbeben, Überschwemmungen, all das kennen wir aus dem Fernsehen, der Zeitung, aus den Internetkanälen. Bei uns hier in Oppum oder Fischeln, in Krefeld oder am Niederrhein passiert all so was nicht. Wir sind immer nur Zuschauer. Und jetzt?

Wie gehen wir mit dieser Situation um? Klar, jeder einzelne ist bedroht. Aber der Schrecken der Seuche ist doch, dass wir als Gesellschaft, als Gemeinschaft bedroht sind und die Chance und die Hoffnung ist, dass wir, dass unsere Gesellschaft nur in Gemeinschaft überleben kann.

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt

Diese Erde ist uns gegeben, jedem für seine Lebenszeit, wir tragen Sorge für sie und alles was darauf lebt. Unsre Vorfahren für das was war, wir für das was ist, alle für das was wird.

Gehen wir also behutsam mit ihr um und rücksichtsvoll. Es ist nicht unsere bleibende Stadt, aber das macht sie nicht weniger wertvoll. Wir tragen Verantwortung für sie und für die, die auf ihr leben und leben werden, pflanzen wir frei nach Martin Luther heute noch einen Apfelbaum, auch wenn wir wissen, dass wir morgen sterben.

...die zukünftige suchen wir noch.

Unser Leben ist uns geschenkt. Von Gott. Und darum gehören wir zu ihm. Unser Leben hier ist endlich, aber das ist nicht alles. ER hat uns ein Leben an seiner Seite zugesagt - ohne Ende und ohne Jammer. Wir werden es finden, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Bleiben Sie Gott behütet...

Amen

Dietmar Krebbers

 

Losung

Dienstag, 31. März 2020
Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.
Durch Jesus Christus werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Termine

31 Mär. 2020
18:30 - 20:00 Uhr
Gymnastik für Frauen :: entfällt

01 Apr. 2020
09:30 - 12:00 Uhr
Gemeinschaftstanz :: entfällt

02 Apr. 2020
15:00 - 17:00 Uhr
Seniorenkreis :: entfällt

02 Apr. 2020
18:00 - 21:00 Uhr
Quiltgruppe :: entfällt

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